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Orthodoxen Kirchengemeinden in Freiburg
  



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Orthodoxie in Freiburg
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 Geschichte der Gemeinde

  • Russische orthodoxe Gemeinde des Hl. Nikolaus in Freiburg hat eine mehr als fünfzigjährige Geschichte. Sie wurde in den 50-er Jahren des 20.Jh.s gegründet, deren Mitglieder waren damals überwiegend Kriegs- und Regimeflüchtlinge.
  • Eine wesentliche Rolle für die Entstehung und Festigung der orthodoxen Gemeinde spielte der freiburger evangelische Pfarrer Hermann Bujard. Im Rahmen des von ihm gegründeten Ökumenischen Kreises Freiburg im Br. (2, 276) entstanden auf seine Initiative zwei orthodoxe Gemeinden: die russische um Erzpriester Nikolaj Jowleff (1964, Jurisdiktion der Auslandskirche) und die rumänische um Erzpriester Emelian Vasiloschi (1966, Jurisdiktion des Patriarchats von Konstantinopel). Seit 1950 wurden in der Adventszeit die regelmäßigen ökumenischen Begegnungen veranstaltet (2, 276) und seit 1952 hielt man zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten die mehrsprachigen gemeinsamen Gottesdienste ab (1,24).
  • Dank der Unterstützung und Bemühung des Ökumenischen Kreises übergab 1960 die Universität Freiburg, am Tag der Heiligen Dreifaltigkeit, die Peterhof-Kapelle an die russische und rumänische Gemeinde.
  • Diese Heiligkreuzkapelle ist das älteste Gebäude der Universität. Ursprünglich gehörte sie zum Gebäudekomplex (gebaut 1587) des sich im Schwarzwald befindenden Klosters St. Peter. Zwar wurde im Jahre 1731 ein Umbau vorgenommen, die innere Einrichtung der Kapelle blieb jedoch erhalten, ein seltenes Beispiel des Manierismus (3, 17), der übergangsphase von der Renaissance zum Barock. Bei der übergabe der Heiligkreuzkapelle an die Orthodoxen wandte sich der bekannte katholische Theologe, Dekan der Fakultät für katholische Theologie, Bernhard Welte mit den folgenden Worten an die Versammelten: Die Universität hat diese ehemalige Kapelle der Mönche von St. Peter wie eine Gnade erhalten und gibt sie gerne den orthodoxen Gemeinden weiter (1, 27).
  • Mit Hilfe einer Spende der Evangelischen Kirche wurden die Ikonostase und das Kirchengerät angeschafft (2, 277); zwischen 1960 und 1964 fertigte die rumänische Malerin Corina Sombart (1970) die Ikonen der Ikonostase an.
  • Im August 1968 begab sich die russische Gemeinde mit ihrem damaligen Oberhaupt der Kirchengemeinde, Archimandit Johannes Peterfalvy (1976), unter die Jurisdiktion des Patriarchen von Konstantinopel. Archimandrit Johannes Peterfalvy, seiner Nationalität nach ein Ungar, verließ seine Heimat, nachdem der demokratische Aufstand von 1956 in Ungarn durch das sowjetische Regime niederschlagen worden war und reiste 1957 nach Deutschland ein. Er wurde in den Klerus der Auslandskirche aufgenommen und zeichnete sich durch seine Aktivität aus. Archimandit Johannes Peterfalvy wurde Mitglied des Bischofsrats, Vorsitzenden des Bischofsgerichts, Kassenverwalter und Hauptpriester des Landes Bayern. Auf seine Initiative hin erschien in München die Zeitschrift Orthodoxe Stimmen. Am 4. April 1967 benachrichtigte er das Oberhaupt der Russischen Auslandskirche in Deutschland brieflich von seinem Entschluss, alle Ehrenämter niederzulegen und sich unter die Jurisdiktion des Patriarchen von Konstantinopel zu begeben. Als Motiv gab er an, die Russische Auslandskirche würde nicht von der gesamten orthodoxen Kirche anerkannt und sei deshalb als schismatische Vereinigung anzusehen (4).
  • Mit dem nächsten Oberhaupt der Kirchengemeinde, Nikolaj Koschinskij (2001) begab sich die Gemeinde unter die Jurisdiktion des Moskauer Patriarchats.
  • Im Jahre 1980 übergab die katholische Diözese die Maria-Schutz-Kirche den Orthodoxen zur Abhaltung ihrer Gottesdienste. Zuerst hielt nur die rumänische Kirche ihre Gottesdienste dort, seit 1981 die griechische und die serbische Gemeinde (2, 277278) und seit 2003 auch die russisch-orthodoxe.
    Quellen:
    1. Bujard, Hermann, evang. Pfarrer. Aus der Geschichte des ökumenischen Kreises Freiburg i. Brsg. Orthodoxe Stimmen. Übernationale Orthodoxe Zeitschrift. Nr. 68, 4. Vierteljahr 1970. S.23 30.
    2. Miron Tatjana. Orthodoxe Christen in Freiburg: Die Arbeitschaft Ostkirchen e. V. Freiburger Kirchenbuch. S. 276278.
    3. Freiburger Uni-Magazin. Albert-Ludwigs-Universität Feiburg. 6/Dezember 2001.
    4. Gemeindearchiv.

 

BERLINER DIÖZESE DER RUSSISCH-ORTHODOXEN KIRCHE

DES MOSKAUER PATRIARCHATS

.    Hl. Nikolaus Gemeinde
(Peterhof-Kapelle, Freiburg im Breisgau)

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